Marc Schwagerick, Rico Schmidt, Alexander Lewe
(ab 46. Erik Blume), Felix Fehlinger (ab 75. Philipp Junghans), Sven Kirchner, Toni
Fröhbrodt, Rick Grasnickel,
David Kienitz, Yves Prigge (ab 60. Kai Vorndamm), Ricardo Golling, Oliver
Schilling
(Ganz kleines Video zum Spiel,
am besten Großmachen.)
AAAAAAAAAAAAAHHHHHHHH
Nach dem Frustpunkt in der letzten Woche bei
Trebnitz wollten die Blau Gelben es dieses Mal, im Lokalderby gegen
Gorgast/Manschnow, besser machen. Die Rahmenbedingungen waren sehr gut.
Viele Spieler, viele Zuschauer und mildes Fussballwetter.
Rein ins Geschehen. Bleyen machte nach kurzem
Abtasten gleich mächtig Druck nach vorne. Man stand kompakt und versuchte
spielerisch durch die Reihen der Gäste zu kommen. Dennoch sollte der erste
Grund zum Jubeln aus einer Standardsituation heraus entstehen. Golling legt
sich die Kugel in der rechten Gästehälfte zurecht und flankt perfekt auf die
Rübe von Fröhbrodt, dieser versenkt gekonnt gegen die Laufrichtung des
Keepers ins lange rechte Eck. Gorgast kam weiterhin nicht richtig auf
Touren. Spielerisch wurden sie gestört und bei langen Bällen gelang ihnen
nichts zählbares. Besser lief es auf der anderen Seite. Schilling kann den
Ball im Gegenangriff erobern und spielt gedankenschnell den tiefen Pass auf
den startenden Fröhbrodt, der sein zweites Tor markiert. Es hätte bis zur
Pause eigentlich dabei bleiben können, aber ein Rückpraller nach einem
Freistoß im eigenen Sechzehner landet direkt vor einem Grünen, dieser haut
zum Pausenanschluss in die Maschen.
Nach dem Wechsel machte Gorgast zunächst
ordentlich Betrieb. Trotzdem gelang durch einen Handelfmeter, verwandelt von
Kienitz, die erneute zwei-Tore Führung. Auch als die Gäste nach Gelb-Rot
dezimiert waren, roch alles nach dem Lokalsieg. Doch es wurden schwere
letzte Minuten. Bleyen hatte durchaus die Möglichkeit den Sack früh
endgültig zuzumachen, aber eine gewisse Kaltschnäuzigkeit sollten wir uns
noch aneigenen. So drückten ausgerechnet zehn Gorgaster auf den Punkt, den
Sie, nach zunächst guten Paraden von Schwagerick, durch zwei unglückliche
Aktionen tatsächlich auch noch mitnehmen durften.
Schon wieder so ein krummes Unentschieden, das
uns wie Verlierer aussehen lässt. Genauer hingesehen, haben wir hier
immerhin gegen Gorgast/Manschnow gespielt und eine über weite Strecken gute
Partie abgeliefert, mit wiedermal dem glücklichen Ende für den Gegner. Da
Reitwein verloren hat, ist unser Vorsprung sogar um diesen einen Punkt
gestiegen. Nächste Woche spielen wir schon um 12 Uhr bei Germania Lietzen
II. Sehr schön war auch die große Zuschauerresonanz, in der Küche wurde gut
geschwitzt:)