Marc Schwagerick, Jörg Preuß, Rico Schmidt,
Alexander Lewe, Marius Hoffmann (ab 46. Kai Vorndamm), David Kienitz (ab 60.
Robert Klotzek), Toni Fröhbrodt, Yves Prigge, Erik Blume, Sven Kirchner,
David Schwarz
Angetreten beim Spitzenreiter, versuchte Bleyen
seine kleine Chance auf einen Punktgewinn zu nutzen und begann zunächst sehr
ordentlich. Hinten dicht und sicher ließ man Golzow spielerisch kaum eine
Chance in den Strafraum zu kommen. Andersherum versteckte sich Bleyen
keineswegs nach vorne raus. Bereits erste Minute hatte Fröhbrodt die
Riesenchance zur Führung. Auch in der Folge sollte es ein gutes Spiel sein.
Irgendwann war der Bann aber doch gebrochen und die Bleyener Defensive
übertrumpft. Der Rückstand nervte gewaltig, wenn man an die guten Chancen
und das mutige Auftreten dachte. Umso erfreulicher war der gleich
anschließende Ausgleich, als Kirchner einen zu kurzen Torwartpass abfängt
und in Richtung Keeper läuft, auf dem Weg noch einen Golzower austanzt und
rechts unten versenkt. Der Zwischenstand war verdient, aber Golzow ging
weiterhin ein hohes Tempo und ließ sich vor der Pause noch zweimal feiern.
Der Halbzeitstand war demnach sehr frustrierend, angesichts des bisherigen
Auftritts.
Zur zweiten Halbzeit muss man nicht viel sagen.
Zuviele, auch verletzungsbedingte, Umstellungen und Fehler und ein Gegner
der jetzt kurzen Prozess machte ließen das Ergebnis innerhalb der zweiten 45
Minuten langsam in die Höhe schießen. Bleyen hatte auch weiterhin noch
vereinzelte Offensivaktionen mit "OOOOHH" Effekt, gegen diesen Gegner war an
jenem Nachmittag aber nichts mehr auszurichten. Da mag man sich eventuell
noch über das faire Spiel beider Mannschaften freuen, über die Tatsache die
höchste Niederlage seit über 8 Jahren kassiert zu haben sicherlich weniger.
Abhaken.
Für Bleyen ist der Aufstieg für Golzow
eigentlich keine schlechte Nachricht. Verliert man zwar ein Derby mehr
(naja, vielleicht kommt bald ja Tucheband;), kann man gegen die paar letzten
Ergebnisse nichts sagen: Golzow liegt uns nicht! Lassen wir das einfach mal
so stehen und freuen uns aufs nächste Heimspiel am kommenden Samstag gegen
Gusow.